Rauchfrei im Job: Tipps für Pausen ohne Zigarette

Rauchfrei im Job: Tipps für Pausen ohne Zigarette
Rauchfrei im Job: Pausen, Stress & Kollegen meistern
💼 Rauchstopp · Arbeit · Pausen

Rauchfrei im Job: So meisterst du Pausen, Stress und rauchende Kollegen

Im Urlaub warst du stabil – und am ersten Arbeitstag zieht es plötzlich wieder? Das ist kein Mangel an Willenskraft. Arbeitsplatz, Kaffee, Termine, Telefonate und Raucherpausen bilden oft eine besonders starke Trigger-Kette. Mit einem klaren Pausenplan kannst du genau diese Kette verändern.

📅 Erstveröffentlicht: 🔄 Aktualisiert: ⏱️ Lesezeit: etwa 19 Minuten
  • ✓ Pausen neu gestalten
  • ✓ Kaffee entkoppeln
  • ✓ Kollegen souverän begegnen
  • ✓ Stress ohne Zigarette lösen
Team arbeitet gemeinsam in einem modernen Büro
Eine gute Arbeitspause braucht nur drei Dinge: einen Ortswechsel, einen kurzen Körperreset und einen klaren Abschluss.
Arbeitstage sind planbar – und genau das macht sie zu einem guten Trainingsfeld für neue rauchfreie Routinen. Bildquelle: Unsplash .

Du musst nicht auf Pausen verzichten – nur auf die Zigarette

Für viele Menschen war Rauchen im Job weit mehr als Nikotinzufuhr. Die Zigarette war ein Grund aufzustehen, vor die Tür zu gehen, kurz nicht erreichbar zu sein und mit anderen über etwas anderes als Arbeit zu sprechen.

Nach dem Rauchstopp fehlen daher zunächst mehrere Dinge gleichzeitig: der Ortswechsel, die Handbewegung, die kleine Belohnung und das soziale Ritual. Nur „nicht rauchen“ lässt an dieser Stelle ein Loch.

Deine Aufgabe besteht nicht darin, jede Pause am Schreibtisch auszuhalten. Du baust eine neue Pause, die dieselben Bedürfnisse erfüllt – nur ohne Zigarette.

Dein Merksatz: Nicht die Pause ist das Problem. Die alte Verbindung „Pause gleich Zigarette“ wird durch einen neuen, wiederholbaren Ablauf ersetzt.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Entferne Zigaretten, Feuerzeuge und Notfallpackungen vom Arbeitsplatz und aus der Arbeitstasche.
  • Plane feste rauchfreie Pausenorte, statt spontan in der Rauchergruppe zu landen.
  • Verbinde jede Pause mit Trinken, kurzer Bewegung und einem Abschluss.
  • Nutze einen kurzen Standardsatz, wenn Kollegen dich zur Raucherpause einladen.
  • Entscheide bei starkem Rauchverlangen nie mitten im Stressmoment.
  • Verändere bei Kaffee, Essen und Feierabend bewusst die bisherige Reihenfolge.
  • Halte einen schriftlichen Notfallplan am Handy oder Arbeitsplatz bereit.
  • Übe dieselbe Routine mindestens eine Arbeitswoche lang.
Gewohnheit, Stress und soziale Rituale

Warum der Arbeitsplatz ein besonders starker Trigger sein kann

Ein Arbeitstag besteht aus vielen wiederkehrenden Signalen: der erste Kaffee, das Anmelden am Computer, ein Telefonat, die Frühstückspause, das Ende eines Meetings und der Feierabend.

Wurde an diesen Punkten regelmäßig geraucht, erwartet dein Gehirn zunächst weiterhin die bekannte Fortsetzung. Das Rauchverlangen wirkt dann spontan, ist aber häufig an Ort, Uhrzeit, Gefühl oder eine bestimmte Person gekoppelt.

Kaffee

Geschmack, Automat und Trinkpause erinnern an die frühere Zigarette.

Kollegen

Die Rauchergruppe war Kontakt, Information und Zugehörigkeit.

Gespräche

Nach Anrufen und Meetings fehlt der bisherige Reset.

Druck

Ärger, Deadlines und Überforderung lösen den Wunsch nach Abstand aus.

Feierabend

Die Zigarette war Belohnung und Abschluss eines anstrengenden Tages.

Vorhersehbare Trigger lassen sich gut vorbereiten. Ein Meeting um 10 Uhr, die Mittagspause um 12:30 Uhr oder der Kaffee am Nachmittag kommen nicht völlig überraschend. Genau dort setzt dein Plan an.

Eine allgemeine Übersicht findest du unter: Rauchtrigger erkennen und verändern .

Vor dem nächsten Arbeitstag

Bereite deinen Arbeitsplatz rauchfrei vor

1

Zugriff erschweren

Entferne Zigaretten, Feuerzeug, Aschenbecher und die versteckte Notfallpackung aus Jacke, Tasche, Auto und Schreibtisch.

Je weniger automatisch verfügbar ist, desto mehr Zeit entsteht zwischen Impuls und Handlung.

2

Ersatz sichtbar hinlegen

Stelle Wasser bereit und lege Kaugummi, Minzbonbons, Stift oder einen kleinen Knetball griffbereit.

Der Ersatz sollte leichter erreichbar sein als die frühere Zigarette.

3

Pausenort festlegen

Wähle Küche, Fenster, Innenhof, Treppe oder eine kurze Gehstrecke, die nicht direkt durch den Rauchbereich führt.

Eine klare Route verhindert, dass du aus Gewohnheit vor der Rauchertür landest.

4

Eine Person informieren

Ein kurzer Satz reicht: „Ich höre gerade auf. Biete mir bitte keine Zigarette an.“

Unterstützung muss nicht groß sein, um im kritischen Moment hilfreich zu werden.

5

Drei Trigger notieren

Schreibe deine wichtigsten Auslöser auf, etwa Kaffee, Mittagessen und das Ende eines schwierigen Gesprächs.

Ergänze für jeden Auslöser genau eine konkrete Gegenhandlung.

6

Feierabend vorplanen

Lege schon morgens fest, was nach Arbeitsende passiert: kurzer Weg, Getränk, Musik oder eine direkte Aufgabe zu Hause.

So entsteht kein offener Moment für die frühere Belohnungszigarette.

Auch im Homeoffice brauchst du echte Pausen

Rauchfrei arbeiten bedeutet nicht, den ganzen Tag am Bildschirm zu bleiben. Plane auch zu Hause einen Ortswechsel, öffne das Fenster, geh kurz vor die Tür oder wechsle für einige Minuten den Raum.

Interaktiver Arbeitsalltag-Check

Erstelle deinen persönlichen Job-Plan

Wähle deinen stärksten Auslöser, deine Arbeitssituation und den sozialen Druck. Du bekommst einen konkreten Pausenplan, einen passenden Satz und eine Notfallregel.

Der Check dient der praktischen Orientierung und ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung.

Die Pause bleibt – der Inhalt verändert sich

Deine rauchfreie Pausenroutine für 3 bis 10 Minuten

Eine gute Ersatzpause besteht aus drei Bausteinen: Ortswechsel, körperliche Unterbrechung und eine kleine angenehme Handlung.

3 Minuten

Die schnelle Pause

Trink einige Schlucke, steh auf, lockere Schultern und geh für eine Minute durch Flur oder Raum.

Beende die Pause mit: „Okay, weiter mit dem nächsten kleinen Schritt.“

5 Minuten

Die Reset-Pause

Geh an einen rauchfreien Ort, atme ruhig aus, höre kurz Musik oder iss bewusst eine kleine vorbereitete Portion.

Vermeide Nachrichten, Arbeitsmails und endloses Scrollen.

7 bis 10 Minuten

Die echte Ersatz-Raucherpause

Geh eine feste kleine Runde, nimm ein Getränk mit und sprich unterwegs mit einem Kollegen, der nicht raucht.

Kehre bewusst an deinen Arbeitsplatz zurück, statt die Pause einfach auslaufen zu lassen.

Menschen verbringen gemeinsam eine Arbeitspause im Freien
Soziale Pausen dürfen bleiben. Du kannst mit anderen sprechen, ohne direkt im Rauch zu stehen oder eine Zigarette in der Hand zu halten. Bildquelle: Unsplash .
Eine Pause braucht eine Aufgabe. Nur am Schreibtisch zu sitzen und an die fehlende Zigarette zu denken, fühlt sich selten erholsam an. Geh, trink, streck dich oder wechsle den Raum.
Sofort nutzbar am Arbeitsplatz

Deine geführte 3-Minuten-Pause

Starte den Timer statt der bisherigen Zigarette. Die drei Minuten geben deinem Kopf einen klaren Ablauf und unterbrechen den Arbeitsautopiloten.

Verbleibende Zeit 3:00

Trink langsam einige Schlucke und lass die Schultern beim Ausatmen sinken.

Deine rauchfreie Pause ist bereit.
Drei Minuten geschafft. Wähle jetzt genau eine nächste Arbeitsaufgabe und beginne nur mit dem ersten kleinen Schritt.
  1. Minute 1 – Trinken und ausatmen Trink bewusst einige Schlucke. Atme angenehm ein und etwas länger aus. Stoppe, falls dir schwindelig oder unwohl wird.
  2. Minute 2 – Körper und Ort Steh auf, lockere Hände und Schultern und geh einige Schritte durch Flur, Raum oder Treppenhaus.
  3. Minute 3 – Belohnung und Rückkehr Nutze Minze, Kaugummi oder kurze Musik. Schreib danach die nächste kleine Aufgabe auf.
Sozial bleiben, ohne mitzurauchen

So gehst du mit rauchenden Kollegen um

Die Raucherpause war möglicherweise ein wichtiger sozialer Treffpunkt. Dort wurden nicht nur Zigaretten geraucht, sondern Neuigkeiten ausgetauscht, Ärger abgeladen und Beziehungen gepflegt.

Du musst dich daher nicht komplett zurückziehen. Entscheidend ist, dass du den Kontakt von der Zigarette trennst.

„Ich bin gerade rauchfrei. Ich dreh kurz eine Runde.“ Klarer Satz ohne lange Erklärung.
„Ich mach meine Pause heute anders. Bis gleich.“ Praktisch, wenn die ganze Gruppe hinausgeht.
„Ich hol mir Wasser und komme gleich wieder.“ Schneller Exit bei akutem Rauchverlangen.
„Danke, ich rauche nicht mehr.“ Für angebotene Zigaretten.
„Kommst du kurz eine Runde mit?“ Sozialer Kontakt ohne Rauchplatz.
„Der Rauch zieht mich gerade zu stark. Ich geh rein.“ Ehrlicher Selbstschutz in einer schwierigen Phase.
Abstand ist keine Unhöflichkeit

Besonders am Anfang kann es sinnvoll sein, Rauchergruppen für einige Zeit zu meiden. Du lehnst damit nicht deine Kollegen ab, sondern eine Situation, die deinen Rauchstopp gerade unnötig erschwert.

Passend dazu: Rauchfrei bleiben in Pausenräumen .

Erst regulieren, dann reagieren

Stress, Meetings und Konflikte ohne Zigarette

Rauchen hat den Stress selten gelöst. Es hat den Moment unterbrochen: Du bist aufgestanden, hast den Ort gewechselt, tiefer geatmet und einige Minuten nichts anderes getan.

Genau diese Unterbrechung kannst du ohne Zigarette nachbauen. Dabei musst du nicht sofort vollkommen ruhig werden. Es reicht, die erste automatische Reaktion zu stoppen.

1

Körper entladen

Zieh die Schultern kurz hoch, lass sie wieder sinken und lockere Hände und Kiefer.

2

Länger ausatmen

Atme ruhig und ohne Druck. Lass die Ausatmung etwas länger werden als die Einatmung.

3

Nächsten Schritt wählen

Schreib nur eine Handlung auf: Mail öffnen, Notiz erstellen, Rückruf vorbereiten oder Wasser holen.

Deine feste Konfliktregel: Erst drei Minuten Reset, dann über die Situation nachdenken. Im stärksten Ärger wird weder über eine Zigarette noch über eine wichtige Antwort entschieden.

Nach Videocalls

Steh direkt auf, schau für einen Moment in die Ferne und trink einige Schlucke.

Rauchen zwischen Videocalls abgewöhnen

Bei E-Mail-Stress

Antworte nicht sofort. Formuliere zuerst einen sachlichen Entwurf und prüfe ihn nach einer kurzen Pause.

Rauchfrei bei E-Mail-Stress

Bei Deadline-Druck

Zerlege die Aufgabe in einen nächsten sichtbaren Schritt, statt den gesamten Berg gleichzeitig zu betrachten.

Rauchfrei bei Deadline-Druck

Die bekannten Automatikpunkte verändern

Kaffee, Kantine, Langeweile und Feierabend

Kaffee

Ändere Ort oder Reihenfolge

Trink den Kaffee nicht am früheren Rauchplatz. Geh vorher zwei Minuten, nutze eine andere Tasse oder trink die ersten Tage zwischendurch Tee oder Wasser.

Der Kaffee muss nicht verschwinden. Die automatische Fortsetzung mit einer Zigarette wird verändert.

Nach dem Essen

Neues Abschlusssignal

Steh direkt auf, putze die Zähne, nutze Minze oder Kaugummi und geh eine feste kurze Strecke.

Bleib nicht lange an dem Ort sitzen, an dem früher die Zigarette folgte.

Langeweile

Leerlauf konkret füllen

Halte eine Liste mit Aufgaben bereit, die weniger als fünf Minuten dauern: Datei sortieren, Rückruf notieren, Arbeitsplatz ordnen oder Wasser auffüllen.

Rauchfrei bei Büro-Langeweile

Feierabend

Belohnung neu definieren

Geh nach Arbeitsende fünf Minuten, starte eine bestimmte Playlist, trink etwas oder ruf eine vertraute Person an.

Wiederhole denselben Abschluss, bis dein Gehirn Feierabend nicht mehr automatisch mit Rauchen verbindet.

Kaffee an einem Arbeitsplatz als typischer Rauchtrigger im Büro
Kaffee gehört zu den häufigsten erlernten Rauchsignalen. Eine neue Umgebung oder Reihenfolge kann die bisherige Verbindung deutlich abschwächen. Bildquelle: Unsplash .
Nicht jedes Mal neu überlegen

Dein 5-Minuten-Notfallplan bei Rauchverlangen im Job

Ein Notfallplan funktioniert besonders gut, wenn er kurz genug ist, um ihn auch mitten in einem vollen Arbeitstag anzuwenden.

Ort wechseln

Verlasse Schreibtisch, Rauchergruppe oder bisherigen Triggerort.

Trinken

Trink bewusst Wasser, Tee oder Sprudel in kleinen Schlucken.

Bewegen

Geh durch den Flur, nutze die Treppe oder geh kurz vor die Tür.

Aufschieben

Sag dir: „In zehn Minuten bewerte ich die Situation neu.“

Wenn „nur eine“ vernünftig klingt

Beginne keine innere Diskussion. Nutze zuerst den Notfallplan. Rauchverlangen ist ein Impuls, aber keine Entscheidung und keine Anweisung.

Kleine Portion Nüsse als vorbereitete Pausenalternative
Kleine vorbereitete Alternativen verhindern, dass jede Pause spontan mit Zigarette oder ständigem Snacken gefüllt wird. Bildquelle: Unsplash .

Weitere direkte Hilfe: Cravings beim Rauchstopp überstehen und deinen Rauchfrei-Notfallplan erstellen .

Eine Arbeitswoche · sieben kleine Übungen

Dein 7-Tage-Training für einen rauchfreien Joballtag

Du musst nicht sofort jede Arbeitssituation beherrschen. Trainiere täglich nur einen Baustein und wiederhole die erfolgreichsten Übungen in der folgenden Woche.

0 von 7

Beginne mit einem festen rauchfreien Pausenort.

Wiederholung macht die Pause leichter. Nach einer Woche ist die neue Routine vielleicht noch nicht vollkommen automatisch. Dein Gehirn kennt aber bereits eine zweite Spur, die du weiter festigen kannst.
Unterstützung im und außerhalb des Betriebs

Wann zusätzliche Hilfe sinnvoll ist

Rauchstopp-Beratung

Die kostenfreie BIÖG-Telefonberatung unterstützt bei Vorbereitung, Cravings und Rückfällen.

0800 8 31 31 31

Montag bis Donnerstag: 10 bis 22 Uhr
Freitag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Betriebliche Unterstützung

Betriebsarzt, Gesundheitsmanagement, Sozialberatung oder Personalvertretung können je nach Unternehmen Unterstützung anbieten.

Medizinische Hilfe

Hole fachlichen Rat, wenn Entzug, Angst, Erschöpfung oder andere Beschwerden deinen Alltag deutlich beeinträchtigen.

Arbeit darf nicht dauerhaft krank machen

Bei anhaltender Überforderung, Panik, starker Schlaflosigkeit, depressiver Stimmung oder körperlichen Beschwerden solltest du die Situation nicht ausschließlich als Rauchstopp-Problem betrachten. Sprich mit einer Arztpraxis oder einer geeigneten Beratungsstelle.

Über den Autor

Fünf Versuche – und seit 18 Jahren rauchfrei

Ich bin Heiko. Bevor mein Rauchstopp dauerhaft funktioniert hat, brauchte ich fünf Versuche. Auf Nichtraucherzone teile ich alltagstaugliche Strategien für Pausen, Stress, Cravings und schwierige Arbeitstage.

Mehr über meine Geschichte erfahren

Redaktion und Quellen

Die Inhalte auf Nichtraucherzone verbinden persönliche Erfahrung mit verständlich aufbereiteten Informationen öffentlicher Gesundheits- und Fachangebote.

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Fazit

Rauchfrei im Job wird leichter, wenn deine Pause einen neuen Inhalt bekommt

Der Arbeitsalltag verbindet viele starke Rauchtrigger: Kaffee, Kollegen, Meetings, Stress, Mittagessen und Feierabend. Das erklärt, warum der erste Arbeitstag häufig schwieriger ist als ein ruhiges Wochenende.

Du brauchst deshalb keine größere Willenskraft, sondern einen konkreteren Ablauf. Entferne Zigaretten und Feuerzeuge, wähle einen rauchfreien Pausenort und halte passende Alternativen bereit.

Nutze jede Pause für einen Ortswechsel, kurze Bewegung und einen klaren Abschluss. Bereite einen Standardsatz für Kollegen und einen Notfallplan für starke Cravings vor.

Wiederhole dieselbe Routine eine Arbeitswoche lang. Mit jeder rauchfreien Pause lernt dein Gehirn: Abschalten, Kontakt und Erholung funktionieren auch ohne Zigarette.

Du verlierst keine Pause. Du holst dir die Pause zurück, ohne dass eine Zigarette bestimmt, wann und wie du dich erholen darfst.
Weitere Hilfe für deinen Arbeitsalltag

Passende nächste Schritte

Häufige Fragen

FAQ: Rauchfrei im Job

Warum ist Rauchverlangen im Job besonders stark?

Im Job treffen oft mehrere erlernte Trigger zusammen: feste Pausenzeiten, Kaffee, Stress, Kollegen und bestimmte Orte. Diese wiederkehrenden Signale können den früheren Rauchablauf automatisch aktivieren.

Was sage ich Kollegen, wenn ich nicht mitrauche?

Halte es kurz: „Ich bin gerade rauchfrei und dreh eine kleine Runde.“ oder „Ich mach meine Pause heute anders.“ Eine ausführliche Rechtfertigung ist nicht notwendig.

Darf ich trotzdem mit zur Raucherpause gehen?

Das hängt von deiner Stabilität ab. Gerade am Anfang kann Abstand deutlich leichter sein. Gehst du mit hinaus, stell dich nicht mitten in die Rauchgruppe und halte einen schnellen Exit bereit.

Was hilft bei akutem Rauchverlangen am Arbeitsplatz?

Wechsle den Ort, trink Wasser, geh einige Schritte, beschäftige Hände und Mund und schiebe jede Entscheidung um zehn Minuten auf.

Wie ersetze ich die Raucherpause?

Behalte den Ortswechsel bei. Verbinde ihn mit Getränk, Bewegung und einer kleinen angenehmen Handlung. Eine Pause sollte weiterhin spürbar vom Arbeitsmodus getrennt sein.

Was mache ich bei Kaffee als Rauchtrigger?

Verändere Ort und Reihenfolge: Geh zuerst kurz, trink den Kaffee an einem anderen Platz oder wechsle vorübergehend zu Tee, Wasser oder entkoffeiniertem Kaffee.

Was hilft nach dem Mittagessen?

Steh direkt auf, putze die Zähne, nutze Minze oder Kaugummi und geh eine kurze feste Strecke. Damit bekommt die Mahlzeit ein neues Abschlusssignal.

Wie gehe ich mit Stress ohne Zigarette um?

Unterbrich zuerst den Körperreflex: Schultern lockern, ruhig ausatmen, kurz aufstehen und einen einzigen nächsten Arbeitsschritt notieren.

Was mache ich nach einem schwierigen Meeting?

Verlasse kurz den Platz, trink etwas, schau in die Ferne und notiere nur die nächste konkrete Handlung. Öffne nicht sofort die gesamte Aufgabenliste.

Wie bleibe ich im Homeoffice rauchfrei?

Trenne Arbeitsplatz und Pausenort, halte keine Zigaretten in der Wohnung bereit und plane feste kleine Wege, statt jede Pause in Küche oder am Fenster zu verbringen.

Was hilft gegen Langeweile im Büro?

Erstelle eine Liste mit kleinen Aufgaben, die zwei bis fünf Minuten dauern. Dadurch wird Leerlauf konkret gefüllt, ohne automatisch eine Rauchpause zu beginnen.

Was mache ich, wenn mir jemand eine Zigarette anbietet?

Antworte knapp: „Danke, ich rauche nicht mehr.“ Wechsle anschließend bei Bedarf den Ort, bevor eine längere Diskussion beginnt.

Sollte ich meinen Kollegen vom Rauchstopp erzählen?

Du musst nicht das ganze Team informieren. Eine oder zwei vertraute Personen können jedoch helfen, indem sie keine Zigarette anbieten und deine neue Pausenroutine respektieren.

Wie verhindere ich die Feierabendzigarette?

Lege einen festen Abschluss fest: Jacke an, fünf Minuten gehen, Getränk oder Musik starten und anschließend direkt die Heimfahrt oder eine vorbereitete Aufgabe beginnen.

Was mache ich nach einer Zigarette bei der Arbeit?

Stoppe nach dieser Zigarette, kauf keine neue Packung und analysiere die konkrete Situation. Ergänze deinen Plan für genau diesen Trigger und setze den Rauchstopp sofort fort.

Wie vermeide ich ständiges Snacken in Pausen?

Trink zuerst etwas und nutze Bewegung, Kaugummi, Minze oder eine bewusst portionierte kleine Zwischenmahlzeit. Bereite die Portion vor, statt direkt aus einer großen Packung zu essen.

Redaktionelle Grundlage

Offizielle Quellen und weiterführende Informationen

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Unterstützung beim Rauchstopp. Er ersetzt keine individuelle medizinische, psychologische oder arbeitsmedizinische Beratung. Bei anhaltender starker Überforderung, Angst, depressiver Stimmung, Schlafproblemen, körperlichen Beschwerden oder Fragen zu Medikamenten solltest du fachlichen Rat einholen.

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