Welcher Test passt zu welchem Produkt?
Interaktiver Nikotinabhängigkeitstest
Wähle zuerst, welches Produkt du überwiegend nutzt. Deine Antworten werden nur im Browser ausgewertet und von diesem Test nicht an Nichtraucherzone übertragen.
Dein Ergebnis
Der Test bietet Orientierung und ersetzt keine Diagnose.
Fagerström-Score: Was 0 bis 10 Punkte bedeuten
Der Fagerström-Test für Zigarettenabhängigkeit nutzt sechs Fragen. Je höher die Punktzahl, desto stärker ist die körperliche Zigarettenabhängigkeit typischerweise ausgeprägt. In Deutschland verwendet auch der Gemeinsame Bundesausschuss den FTZA zur Schweregradeinschätzung; für den aktuellen GKV-Leistungsanspruch auf bestimmte Arzneimittel gilt ein Wert ab 6 Punkten als ein möglicher Nachweis einer schweren Tabakabhängigkeit.
Wenn du den klassischen Test ausführlicher verstehen möchtest, nutze Fagerström-Test einfach erklärt.
Vape, Tabakerhitzer und Nikotinbeutel: Warum der zweite Check anders funktioniert
Bei modernen Nikotinprodukten passt die Zigarettenlogik nicht sauber. Ein Vape kann über viele kleine Züge genutzt werden, ein Tabakerhitzer arbeitet mit Sticks und Nikotinbeutel werden oft diskret über längere Zeit getragen. Tagesmengen lassen sich deshalb nicht zuverlässig in „Zigarettenäquivalente“ umrechnen.
Der zweite Modus auf dieser Seite ist deshalb ausdrücklich kein validierter Abhängigkeitstest. Er bündelt lediglich praktische Warnsignale: sehr frühe Nikotinnutzung, Schwierigkeiten mit längeren Pausen, automatische Nutzung, Entzugssignale, erfolglose Reduktionsversuche, ständige Vorratsplanung und Konsum trotz eigener Bedenken.
Was du nach deinem Ergebnis konkret tun kannst
Ein Test ist nur dann nützlich, wenn daraus eine Handlung folgt. Wähle nicht zehn Maßnahmen gleichzeitig, sondern zwei oder drei, die zu deinem stärksten Muster passen.
Wenn der körperliche Anteil stärker wirkt
- Stopp gut vorbereiten statt nur spontan auf Willenskraft zu setzen.
- Entzugssymptome vorab einordnen.
- Ärztliche oder pharmazeutische Beratung zu wirksamen Hilfen erwägen.
- Starke Nikotinabhängigkeit gezielt vorbereiten.
Wenn Trigger und Automatismen dominieren
- die drei wichtigsten Konsumsituationen notieren,
- Produkte aus direkter Griffweite entfernen,
- für jeden Haupttrigger einen Wenn-dann-Satz schreiben,
- den Rauchfrei-Plan auf genau diese Situationen zuschneiden.
Wann professionelle Unterstützung besonders sinnvoll ist
Ein höherer Fagerström-Wert, starke Entzugsbeschwerden oder wiederholte Rückfälle sind gute Gründe, zusätzliche Unterstützung einzuplanen. Seit August 2025 können gesetzlich Versicherte mit ärztlich festgestellter schwerer Tabakabhängigkeit und Teilnahme an einem evidenzbasierten Entwöhnungsprogramm unter bestimmten Voraussetzungen Arzneimittel mit Nicotin oder Vareniclin als Kassenleistung erhalten.
Welche Behandlung geeignet ist, sollte individuell geklärt werden. Das gilt besonders bei Schwangerschaft, relevanten Vorerkrankungen, regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder ausgeprägter psychischer Belastung.
Weitere Einordnung: Nikotinersatz, Vareniclin und Hilfe beim Rauchen aufhören.
Fachliche Grundlage und Quellen
- Gemeinsamer Bundesausschuss: Fagerström-Test und schwere Tabakabhängigkeit
- Heatherton et al. 1991: The Fagerström Test for Nicotine Dependence
- WHO: Clinical treatment guideline for tobacco cessation in adults
Stand der redaktionellen Überarbeitung: 23. September 2026. Der Zigarettentest dient der Einschätzung der Zigarettenabhängigkeit; der zusätzliche Produktcheck ist nicht klinisch validiert. Beide ersetzen keine individuelle Diagnose.
Häufige Fragen zum Nikotinabhängigkeitstest
Was zeigt ein Nikotinabhängigkeitstest?
Ist der Fagerström-Test auch für Vapes oder Nikotinbeutel geeignet?
Was bedeutet ein Fagerström-Score ab 6 Punkten?
Kann man trotz weniger Zigaretten stark abhängig sein?
Werden meine Antworten gespeichert oder übertragen?
Ersetzt das Testergebnis eine medizinische Diagnose?
Dein nächster Schritt
Nimm aus dem Ergebnis nur eine konkrete Entscheidung mit: entweder deinen Rauchstopp planen, deine wichtigsten Trigger prüfen oder bei stärkerer Abhängigkeit fachliche Unterstützung organisieren.
